WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers




Lustiges aus dem Spiel oder Sonstiges zum Lachen

WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon I Relict Hunter I » Mi 3. Aug 2011, 21:39

Ist nicht von mir, hab ich aus nem anderen Forum. Ich hoffe es gefällt. :D

Mein WOW-Tagebuch

Liebes Tagebuch,

da ich mich entschieden habe, mal neue (nicht andere) Ufer kennen zu lernen, möchte ich meine Eindrücke hier verewigen, auf dass es mir und meiner Nachwelt lange in Erinnerung bleibe. Ich habe vor, einen Probeaccount bei World of Warcraft zu nutzen und da mal so rumzuschauen.

Episode 1: Die Nachtelfin

Tag 1
Ich lade mal den Client runter. Schlappe 2,6 GB. Passt schon. Merle nölt, dass sie ihren Browser nicht mehr bedienen kann und Guild Wars läuft eigentlich gar nicht mehr bei ihr während dessen. Mein Schulterzucken bringt mir einen Bösen Blick ein. Da sie heute den Bösen Blick auf 16 geskillt hat, breche ich den Download ab und warte bis es Nacht wird.

Tag 2
Ich habe den Client runter geladen. Ging ja prima. Fix den Account bestätigt und WOW (wie das Spiel-Profis, wie ich bald einer bin, nennen) gestartet. Klar bestätige ich die Endbenutzerlizenz. Und die Benutzerregeln. Und natürlich habe ich keine Cheat-Software drauf. Klar lade ich den Patch runter. Dann habe ich ja auch Zeit, Zähne zu putzen. Hm. Und Frühstück zu machen. Ein kurzer Blick auf den Fortschrittsbalken sagt mir, dass ich nach dem erfolgreichen Frühstück beiden Gören auch kurz das Zahlensystem bis 1000 beibringen kann.

Kurz vor den irrationalen Zahlen ist der Patch runtergeladen und installiert. Ging ja schn.... in endlicher Zeit. Klar starte ich dann das Spiel nochmal, kenne ich ja von Guild Wars nicht anders. Oooookkkkkaaaayyyyy. Bestätige ich die Endbenutzerlizenz und die Benutzregeln noch mal. Diesmal muss ich nicht bestätigen, dass ich keine Cheat-Software installiert habe. Neinnein. Die Militärjunta von WOW wollen lieber selber mal nachschauen dürfen, ob ich da irgendwas auf dem Rechner habe, was cheatet. Ich bestätige mit schwitzenden Händen in der Hoffnung, dass sie nie-nie-nie GW auf meinem Rechner entdecken.

So, jetzt aber los mit Spielen.

Ach ja. Klar. WOW informiert mich gerade, dass da noch ein Update nötig wäre. Mir geht langsam der Schulstoff aus, installiere aber trotzdem. Ging auch diesmal schneller, sind im Lexikon bis "Lemuren" gekommen. Wieder bestätige ich irgendwelche Lizenzen, Regeln und Offenbarungseide.

Liebes Tagebuch, ich kürze die Sache ein bisschen ab. Nach zwei weiteren Patches kann ich jetzt WOW spielen. Beim 4. Mal Bestätigen habe ich mir die Lizenzen etc. mal durchgelesen. Da stand was von Illuminati, Weltherrschaft und dass ich bitte mein Blut für die Unterschrift Richtung Papua-Neuginea verschicken solle. Das mit dem Blut regle ich mit der Nachbarskatze; die DNA ist, meine ich, relativ ähnlich. Seitdem mag sie mich nicht, ich kann aber damit leben.

Ich erstelle ohne Probleme meinen Charakter für meinen ersten Anlauf. Eine Nachtelfin, Jägerin als Klasse. Hoppala. Man kann nur einen Vornamen ohne Nachnamen angeben? Das schränkt das alles so ein bisschen ein... „Kiba“. Klappt schon mal nicht. Ich packe irgendwo ein "h" hin und schon klappt es.

Jo, die Grafik ist ja ... anders. Da hat wohl jemand eine Bonbon-Fabrik überfallen und da die Farben geklaut. Und so richtig fein-pixelig sieht es hier auch nicht aus. GW hat mich zu sehr verwöhnt. Ich warte 30 Sekunden auf eine Anflüsterung, dass ich mich nackig machen soll. Kam aber nicht. Na, da habe ich aber schlimmeres gelesen. Aber ich wäre vorbereitet gewesen! Ich weiss, wie man sich nackig macht!

Ich bin auf's erste begeistert über die neuen Spieloptionen im Vergleich zu GW. Man kann springen, man kann schwimmen, man kann auch während man schwimmt springen, man kann angeln. Toll! All das, was ich noch nie vermisst habe, kann ich jetzt machen!

Bisher habe ich trotz hartnäckiger Suche Rurik noch nicht entdeckt. Das behalte ich erstmal im Auge, das gäbe Abstriche in der B-Note. Was mir ausgesprochen gut gefällt ist, dass man die Game Master einfach so im Spiel kontaktieren kann. Ich frage dann auch gleich, wo denn der Rurik wäre. Die Nachbarskatze geht spontan in Flammen auf, eine Antwort bekomme ich nicht.

Tag 3
Das Glück ist mir hold. Nur ein Patch heute. Hoppala, Server-Maintenance von 2.00 Uhr nachts bis 16.00 Uhr? Das kenne ich ja nun aus GW gar nicht. Die Gören sind zur Oma geflüchtet, also kann ich mit meinen Erläuterungen zur Hegemonie des Seins bei ihnen auch nicht weitermachen. Gehen wir also ins Kino. Gegen 18.30 Uhr schaue ich wieder rein. Da hängt jetzt jemand höher: Sie hätten da noch so zwei Probleme, und deshalb ginge das hier nicht so gut. Schon gar nicht mit den Servern. Da hat wohl jemand aus einem Problem zwei gemacht, grats! Gegen 20.00 war es nur noch ein Problem. Reicht ja. Gegen 22.00 schaue ich noch mal rein, da ging es dann wieder. Ganze 20 Stunden nicht spielen? Na, wer es mit sich machen lässt…

Tag 4
Kein Patch. Kann nicht sein, ist aber so. Dafür habe ich diesmal erste Impressionen, wie eine deutsche Warteschlange funktioniert (englische sind das bekanntermaßen gesitteter): WOW meldet nach dem Einloggen, dass das "Realm" voll wäre und ich würde in eine Warteschlange aufgenommen werden. Hey, Freunde! Macht doch den Dis 2 auf!

T=0s. Nun ja, ich lande auf Position 8. Kein Problem, denke ich. Es gibt zwar noch keine berechnete Zeitdauer, aber kann ja nicht lange dauern.
T=1s. Auf 5. Super, WOW ist doch gar nicht so schlecht.
T=5s. Auf 8. Da hat sich jemand vorgedrängelt! Peitscht ihn!
T=9s. Auf 9. Ich bin irritiert. Blöder Probeaccount.
T=21s. Auf Position 16. Da steckt eine Serie dahinter, es ist ein IQ-Test. -3, +3, +1, +5... ich komme nicht drauf.
T=32s. Auf 32. Nun wird mir auch eine berechnete Zeitdauer angegeben. 35 Minuten. Hey Mann! Irdischer Zeit?!?
T=40s. Position 40, berechnete Zeit 30 Minuten. Verstehe ich schon wieder nicht. Sie haben doch irgendwie rausbekommen, dass es nicht mein Blut war.
T=60-80s. Die Positionen und die berechneten Zeiten wechseln wie beim Roulette. Oder wie bei Windows.
T=182s. Position 23, berechnete Zeit <1 Minute. Ich habe mal eine Mathe-Vorlesung gehört, in der man die mathematischen Zeichen ja erst definieren bzw. herleiten musste. Meine Spannung wächst. Wie ist das "<"-Zeichen bei WOW definiert?
T=312s. Bin drin. Bei WOW ist das "<" ein "Ungefähr"-Zeichen. Maßstab ist das Alter der Erde.

Zu allererst möchte ich mich dem Springen, insbesondere dem Fallen zuwenden. Das kann man nämlich in WOW. Eat this, GW! Ich probiere erstmal von einer Treppe zu springen. Kein Problem. 1. Stock. Winselt kurz auf, aber kein nennenswerter Schaden. Nun mache ich mal einen kleinen Schwenk auf Doom oder jedem beliebigen Ego-Shooter. Wenn man da vom Bordstein rutscht ist es so gut wie aus. Es mag an den im Durchschnitt 20 verschiedenen echt schweren Waffen liegen, die man sich da in die Hosentasche stopft, aber bei 50 cm Fallhöhe krepiert man. Nicht so bei WOW. Schwierigkeitsstufe 3: 3. Stockwerk. Jaha, da zuckt der Lebensbalken doch schon merklich. Aber meine Güte, die kann gut abfedern. Ein bisschen enttäuscht bin ich ja schon. Ich muss es schaffen, sie zu Tode zu stürzen! Ich verbringe 2 Stunden, höhere Gebäude zu finden. Zwecklos. Das Winseln wird anklagender, aber sterben tut sie nicht. Auch normale Gebirge helfen nicht wirklich. Mein Pet (gibts hier auch) springt übrigens manchmal mit, klagt aber auch nicht. Bis ich um 19:29 das Ende der Welt entdecke, einen Wasserfall. Eine malerische Szene. Ein Mitspieler ist zufällig auch da und schaut auch runter. Er meint "schick hier". Ich meine "Jupp". Und springe. Falldauer ca. 3 Sekunden. Sofortiger Tod. Wie mag ich auf den mit hoher Wahrscheinlichkeit 12-jährigen Mitspieler gewirkt haben? Egal.

Man kann in WOW Berufe erlernen, so was wie Kürschner oder Lederer oder Koch. Koch ist schon tierisch uncool, aber immerhin kann man sich darauf skillen. Kann man dann eine Bratwurst Level 5 erschaffen? Ich habe es nicht ausprobiert und bin lieber Kürschner geworden. Also so ein Typ, der Viechern das Fell abziehen kann. Es gibt viele Tiere in WOW. Wildkatzen, Eulen, Bären, Rehe, Kaninchen,… Und Eichhörnchen. Ich hatte sie alle. Die einen wehren sich mehr, die anderen weniger. Ich war ganz entrüstet, dass Eichhörnchen keine Felle geben. Auch nach einer weiss Gott großen empirischen Untersuchung. Die meisten davon laufen übrigens in Städten rum (GW-Jargon: Außenposten). Aber auch da kann man die Todesrate der Baumratten hochtreiben. Und wieder stelle ich mir die Frage, was ein 12-jähriger an Lebensweisheit daraus ziehen mag, wenn eine Level 15 Dunkelelfin mit Pet ca. 45 Eichhörnchen (Level 1) hinterher jagt. Ich habe keine spontanen Nachahmer gesehen, aber wahrscheinlich probieren sie es erstmal im RL aus.

Nach diesen Bemühungen habe ich meinen Kürschner-Skill auf 95 hochgebracht. Wozu? Was werde ich dadurch? Hannibal Lector? ----- Ich muss Rurik finden.


Episode 2: Der Untote
Tag 5
Da ist ja wieder ein Patch. Gestern hatten wohl die Patcher frei. Von der weltweiten Patcher-Gewerkschaft verordnet.

Klar, super springen und Eichhörnchen schänden kann so eine Dunkelelfin schon ganz prima. Aber dass ich hier als Dunkelelfin Rurik finde, glaube ich nicht. Der nächste Schritt liegt nahe, bei Rurik’s neuen Spielgefährten mal nachzuforschen. Also wechsle ich die Seiten, von Gut nach Böse, und werde ein Untoter.

Bei den Untoten ist es mal nicht so, dass weibliche Charaktere besser aussehen als die männlichen. „Besser aussehen“ schien auch nicht das Kriterium des Designers für die Untoten zu sein, er hatte augenscheinlich andere Vorgaben. Unterkiefer ist zum Beispiel kein Muss. Untote sehen so aus, wie Nekros bei Guild Wars mal werden wollen. Bislang haben die Nekros ausschließlich den gebückten Gang/das gebückte Herumlungern erlernen können. Aber wenn sie erstmal das mit dem Kiefer gesehen haben. Wow.

Ich spüre, dass mir mein neuer Hexenmeister nie so richtig ans Herz wachsen wird...

Die ganze Welt der Berufe steht natürlich auch den Untoten offen. Ich finde es toll, dass auch Untote angeln gehen. Die spießen kleine untote Würmer auf und angeln größere untote Fische. Wieder nicht mein Ding. Stattdessen entscheide ich mich diesmal für den Beruf des Alchimisten. Das passt zu meiner Klasse, Hexenmeister, ganz prima. Das heißt, dass ich aus Was-Auch-Immer mehr oder weniger sinnfreie Tränke herstellen kann. Mein Zweitberuf ist passenderweise Kräuterkundiger, damit ich Was-Auch-Immer sammeln kann. Nur das ist für einen Untoten schon ein bisschen uncool. Man rennt mit oder ohne Kiefer auf der Wiese rum und pflückt mit Vorliebe Blümchen! Das ist doch nichts, womit man vor seinen verwesenden Kumpels prahlen kann. Man pflückt Gnome, aber keine Blümchen. Ich entschließe mich dazu, das Anwenden der Kräuterkunde auf 2 Uhr nachts zu verschieben, damit ich heimlich dieser mir lieb gewonnenen Leidenschaft frönen kann.

Nach dem anstrengendem Erstellen des neuen charmanten Helden spiele ich mal wieder ein Spiel, in dem ich lediglich ein meuchelnder Held bin ohne spezifische Berufsorientierung: Guild Wars. Die Grafik blendet mich. Ich darf nicht zu oft die Spiele wechseln, sonst macht mich das kirre. In meiner Verwirrung versuche ich, in der Gegend rumzuhüpfen. Klappt nicht, ich calle nur ca. 20 Mal auf denselben Gegner, die Henchies sind beeindruckt.

Um 2.00 klingelt der Wecker.

Tag 6
Liebes Tagebuch, ich habe jetzt einen Freund. Er traf mich in einem der Orte, in dem Untote mal aus-chillen. Es fing harmlos an, ob ich mal Zeit hätte. Jetzt muss ich mich ausziehen, denke ich. Bisschen nekrophil, aber das würde die Vorurteile, die ich von der WOW-Gesellschaft hege, endlich bestätigen.

Aber nein, er fragte ganz lieb, ob ich ihm helfen könnte. OK, passt schon. Daraus entwickelte sich eine Beziehung, die mir ans Herz geht. Dass die folgende Unterhaltung mitten in Gegnerhorden stattfand, hat ihn anscheinend nur stimuliert.

Neuer Kumpel: jedst hund töten
mit Eichhörnchen kenne ich mich besser aus
Ich: k
Neuer Kumpel: wie heist du
ich spürte, ich musste meinen Babelfisch neu justieren
Ich: Jochen
Neuer Kumpel: ich xxx (Name dem Tagebuchschreiber bekannt)
Neuer Kumpel: ich bin 13
das hier habe ich zuerst echt überlesen; hätte ich hierauf geantwortet, wäre unsere zarte Beziehung nicht so tief verwurzelt geworden
Neuer Kumpel: wonst du weit weg
ich fühlte mich überfordert. Eine korrekte Beantwortung der Frage schien mir nur nach umfangreicher Recherche möglich. Wo mögen kleine 13-jährige Plappermäuler wohnen? Warum fragt er mich das?
Ich: schwer zu sagen. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst. Ich wohne in braunschweig.
Neuer Kumpel: fon koblenz
Neuer Kumpel: ist das in NRW
Ich: nein, Niedersachsen
Neuer Kumpel: achso
Neuer Kumpel: ist das dein erster char
Ich: ja, ist ein probeaccount
Neuer Kumpel: ah und wie findest es
Ich: och, schon ganz ok
Neuer Kumpel: wenn burning crosade im november kommt
Neuer Kumpel: ist das spiel unschlagbar

Mooooooment. Das sollten wir dann wohl mal ausprobieren. GW gegen WOW. Allein die Pets sind in GW besser als ein Normalsterblicher/Normalgestorbener Charakter in WOW. Gut, wenn ca. 30 WOW-Kürschner auf , sagen wir mal, den Meisterarchitekten Gunther losgehen, wird’s eng für ihn. WOW hat natürlich noch Schusswaffen, Schneefährtenleserwölfe, verschiedene Käsesorten und Sprengstoffe zu bieten. Guild Wars hat dafür Brocken in jedweder Verdauungsstufe, Kmöter und Alesia.

Ab jetzt war ich deutlich kürzer angebunden.

Ich: hast du die quest mit den hunden fertig? Ich muss gleich erstmal pause machen.
Neuer Kumpel: noch ein blut gäfes
mein Babelfisch im Ohr röchelte und verstarb. Er meinte „Blutgefäß“

Danach suchten wir noch ein Bossmonster, weil es auf dem Weg lag. Folgende Worte brannten sich bei mir als „Berühmte letzte Worte“ ein:
Neuer Kumpel: hab ihn
Neuer Kumpel ist tot.
Mein Neuer Kumpel rannte an mehreren Monstern vorbei und mit diesen zwei Händen voll Monstern (TRAIN!!!) dann bis zum Boss, der ihn dann, 6 Level höher wie der Boss nun mal war, mit zwei Schlägen noch untoter machte.
(nach Liquidierung des Bosses)
Neuer Kumpel: ich hab dich mal auf meine f-list gepackt
Ich: klasse
Dreck, in WOW gibt es auch eine Freundesliste? Na suuuuper, den hatte ich jetzt am Bein

Und prompt, nachdem ich mich wieder eingeloggt habe, ich war irgendwo in der WOW-Pampas:
Neuer Kumpel: hi
Ich: hi
schaute mich gehetzt in der Pampas um
Neuer Kumpel: wo bist du
Ich: In der Unterstadt
was, da ich ja weiß, wie weit mein Neuer Kumpel ist, sinngemäß „weit-weit-weg“ bedeutete
Neuer Kumpel: kannst du mir in 15 minuten helfen
Ich musste mich da jetzt rauswinden. Ich musste dem jetzt und hier ein Ende bereiten. Das Blag musste auf der Stelle erfahren, dass meine Enkel fast schon WOW spielen könnten.
Ich: Ne, sorry. Ich habe meinen zwei Kindern versprochen, gleich mit ihnen Rad zu fahren.
Na, das sollte ja wohl reichen. Nimm dies, Purche.

Neuer Kumpel: achso
Neuer Kumpel: willst du in meine gilde
Neuer Kumpel: ich mach mir morgen eine
Merle fing an, hysterisch zu kichern. Ich starrte nur katatonisch auf den Monitor. Danach stammelte ich nur was von wegen Probeaccount, nein WOW würde ich danach nicht weiter spielen, und meine Kinder würden jetzt rufen…


Einer Eingebung folgend habe ich Rurik mal auf meine Freundesliste gepackt. Er ist gerade offline… Alesia auch.

Episode 3: Der Gnom und andere Ungeziefer

Tag 8
Aus Angst vor meinem Stalker habe ich einen Tag WOW-Abstinenz geübt. War dann auch lieber eher wenig online, wegen der Angst. Habe zur Abwechslung mal so ein Star Wars offline-Spiel gespielt. Trotzdem war die unterschwellige Befürchtung da, dass mich irgendso ein Ewok in seine Gilde einlädt. Bei den Ewoks hat der Darth Hast-Du-Nicht-Gesehen das ganz richtig gemacht: Er hat zumindest VERSUCHT diesen ganzen Drecks-Planet mit diesen Plüschratten in die Luft zu jagen!

Ich habe mich letztendlich dazu entschlossen, das „Realm“ zu wechseln, soweit reicht nämlich eine Freundesliste nicht. Mein neuer Charakter ist die Gnomin „Femto“, eine überzeugte Schurkin. Herrje, ist die niedlich. Große Kuhaugen, Stummelbeine, großer Kopf, viele Zöpfe. Die Gören sind ganz hin und weg; ich hingegen entscheide mich prompt, alle möglichen Todesarten mit ihr auszuprobieren:

* Die profanste Möglichkeit ist natürlich, ein Monster darum zu bitten, das Dasein zu beenden (unter WoW-Suizid-Experten auch die „Aggro-Bitte“ genannt). Bei meiner Körpergröße schien mir ein Eichhörnchen ein geeigneter und nicht zu unterschätzender Gegner zu sein. Auch wenn es bestimmt schnellere Möglichkeiten gibt, durch ein Monster zu sterben, war dieser Sterbeversuch von Erfolg gekrönt. Wegen Profanität aber nur die Note 4.
* Sprünge. Nach meinen Erfolgen mit meiner Nachtelfin weiß ich, dass diese Todesart einfach zu mühsam ist. Wegen der traumatischen Auswirkung auf andere Mitspieler gehört dies aber nach wie vor zu meinen Lieblingen. Note 2.
* Ertrinken ist die logische Fortsetzung aus der Möglichkeit, schwimmen und tauchen zu können. Es dauert bemerkenswert lange, bis der Sauerstoffbalken geleert ist. Meine Lütte fand das auch relativ spannend. Sie fragte mich, ob ich tauchen würde. Ja, sagte ich. Pause. Sie bestätigte mir, dass ich aber lange tauchen könnte. Ja, sagte ich. Pause. „Kannst Du auch ertrinken?“, zeigte sie Interesse. Ja, sagte ich. OK, befand sie, und ging in ihr Zimmer. Ich könnte schwören, ich hätte das Ankreuzen einer Checkliste aus ihrem Zimmer gehört. Note 4, dauert zu lange.
* Wenn auch nicht als Gnomin, sondern als Blümchen-pflückender Untoter habe ich dann noch herausgefunden, dass man ärgerlicherweise auch durch einen Fahrstuhl zermanscht werden kann. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es tatsächlich Zermantschen war. Ich weiß nur noch, dass ich vor einem Fahrstuhl stand und tot war und ich irgendwie ein In-Der-Wand-Erlebnis hatte. Passierte mir zweimal. Klingt nach Bug, trotzdem Note 3.
* Man kann sich auch ins Lagerfeuer stellen, sozusagen eine Selbst-Inquisition. Dauert bemerkenswert lange, funktioniert aber. Note 3.
* Auf meinen Wanderungen bin ich auch auf eine U-Bahn gestoßen, da lacht doch das Herz jedes Suizid-Jüngers. Aber, verfluchte Axt, ich habe es echt nicht geschafft diese Einrichtung letal zu nutzen. Mindestens 27-mal habe ich es versucht, ohne Erfolg. Ich bin enttäuscht. Liebes Tagebuch, es ist wirklich eine ganz, ganz dumme Idee während der U-Bahn-Fahrt abzuspringen. Man landet ECHT völlig in der Pampas.
* Dann habe ich aber dann doch meinen Liebling gefunden: In der Großen Schmiede in die Lava springen, schon weil das Programm nicht so recht entscheiden kann, ob man nun ertrinkt oder verkohlt. Auch die Außenwirkung ist beträchtlich. Um die Schmiede rum stehen nämlich echt viele gestandene Level-60er. Da kommt da so ein Level-10-kniehohes-Etwas in vollem Galopp an und springt in den Ofen. Note 2.
* Zu guter Letzt habe ich den sog. Aggressiven Suizid angewendet: Ich habe mit Interesse verfolgt, dass man in WOW auch Mann-gegen-Mann-Duelle machen kann. Das wäre ja eine gelungene Variante zum Monster-Suizid. Ich fordere also einen Level-60er heraus. Der aber nur lacht. Ich versuche ihn zu bestehlen, was nicht gelingt. Also stelle ich gewagte Thesen zu seiner Herkunft auf. Ein Wort gibt das andere („Was wissu eigentlich?“ „Forschung“). Summasummarum knüppelt er mich mit einem Schlag um (oder war es nur sein Pet?). Aber gestorben bin ich dadurch nicht, sondern nur enttäuscht. Deshalb nur Note 5.


Fazit: Runterspringen ist dann doch mein Favorit. Während der Lavatod einfach durchzuführen ist, ist der Tod durch Sprung nur den wahren Wissenden vorbehalten.

Tag 9
Die Lütte ist ganz vernarrt in die Gnomin. Sie will jetzt dauernd auf meinem Schoss sitzen. Wie durch Zufall wirft sich auch schon mal die eine oder andere Taste unter ihre Finger. So entdeckt die Lütte das Springen mit der Leertaste. Huiiii, wie die Zöpfe fliegen (muss Ewoks töten, muss Ewoks töten, …). Sie kommt nun zwischendurch öfter mal vorbei und drückt die Leertaste. Sie kam heute extra von ihrer Dinosaurier-vs.-Lego-Zootier-Schlacht aus dem Kinderzimmer hoch, springt, und geht wieder zu ihrem Ricolatops.

Anders als in Guild Wars bildet man in WOW nicht erst durch Durch-die-Gegend-rufen eine Gruppe (und zwangsrekrutiert dann irgendwelche Henchies), sondern man stratzt in der Gegend rum und trifft in den abgelegensten Ecken Leute. Oft läuft man stumpf aneinander vorbei. Eine Variante davon ist, dass man zwar aneinander vorbeiläuft, man aber vom Dahergelaufenen eine Verzauberung (keine Verhexung!) draufgebraten bekommt. Mann, was mache ich denn jetzt mit meinen ganzen Vorurteilen?

Und dann treffe ich Nimmerlein, Master of Emote. WOW besitzt eine Menge Emotes. Mehr als Guild Wars. Sage und schreibe 187. Nimmerlein beherrscht sie alle. Auch solche, die ich in Guild Wars schon immer vermisst habe. „Belch“ zum Beispiel: So ein Bäuerchen wäre eine passende Antwort auf ein falsch gecalltes Ziel. Zu „Fart“ fällt mir spontan nix ein. „Drool“ ist gerade für eine Kmöter/Ele-Combo notwendig: Spieler A schaut Spieler B an und fängt an zu sabbern. Oder Spieler A popelt in der Nase und zeigt Spieler B seine Ausbeute (Die Emotes gibt’s echt!). Hört, oh Ihr A-Net Mitarbeiter: Deshalb wird Guild Wars nie besser sein als WOW. Man kann in WOW zwar nicht unbedingt die Emotes sehen, weil die Grafik so elend ist, aber man kann auf so prächtige Weise so richtig vulgäre Töne von sich geben.

Nach dem 26. Emote in gefühlt 10 Sekunden zollte ich Nimmerlein auch meinen Respekt, indem ich die Fülle und Varietät ihrer Emotes pries. Sie lobte dafür, dass ich echt prima und oft springen könnte.

Tag10
Heute will ich mal die Welt erkunden. Gut, nennenswert über Stufe 10 bin ich nicht (Stufe 11). Aber als Pro-Gamer (hey, ich hatte immerhin schon 2 andere Charaktere durchgespielt!) ist das doch ein Klacks für mich. Ich habe da aber nicht irgendein Ziel, na-hein, ich will die längstmögliche Flugstrecke in WOW nutzen. Es ist nämlich nicht möglich wie in Guild Wars herumzubeamen, sondern man nimmt Schiffe, U-Bahnen, Zeppeline, Füße und eben die Greifen-Airline zum Fortbewegen, und dies natürlich alles in Echtzeit indem man die Gebiete durchläuft, -schwimmt, -fährt oder -fliegt. Nach einem Blick auf die WOW-Flugplan-Karte habe ich auch gleich die zwei Orte, zwischen den ich fliegen will, ausgeschaut, Rut’theran im Norden, Gadgetzan im Süden. Eine Schwierigkeit bei der Geschichte ist, dass man schon an den jeweiligen Orten gewesen sein muss, um da auch hinfliegen zu können, heißt also, dass man da erst hinwandern muss.

Ich habe im Nachhinein keine Ahnung mehr, wie ich das ergooglet habe, aber ich stieß auf den „WOW-Routenplaner“. Nicht einfach so eine Sammlung an Karten. Nönö. Man gibt den Startort an, den Zielort und er spuckt einem die komplette Wegstrecke mitsamt eines Gefahrenhinweises, der Zeit für die jeweilige Teilstrecke, der Gesamtzeit und den Kosten und einem ominösen Risikofaktor von x%. Und natürlich einer Wegekarte. Respekt.

Ich mache mich also auf den Weg und komme in Gebiete, die für meine Stufe echt nicht so gedacht sind. Man erkennt das in WOW einfach daran, dass die Namen der Monster länger werden. Wo es anfangs kurznamige „Disteleber“ sind, haben die WOW-Entwickler für die höheren Monsterstufen wohl ein Chinesisch/Swahili-Namensgenerierungsprogramm aufgetan. Da gibt es dann so den „Salzwüstenaasfresser“ oder die „Spiegelpanzerschildkröte“. Da darf der „Knirschkieferbasilisk“ natürlich auch nicht fehlen. Mein Favorit ist übrigens der „Staubsuhlerzwingenkiefer“. Das erinnert mich verdammt an meinen letzten Baumarktbesuch, wo ich wild gestikulierend ein Werkzeug versucht habe zu beschreiben („Na, so ein Dings eben!“), und der Verkäufer mich nach ca. 5 Minuten in meinem mittlerweile vollgeschwitzten T-Shirt herablassend anblickte und meinte, „Sie suchen wohl ein xxx. Na, den haben wir hier (ja wohl) nicht“. Der Name ist mir mittlerweile wieder entfallen, klang aber ähnlich wie der Staubhastdunichtgesehen.

Mitten in der Pampas fühlt man sich echt verloren. Es kommt einem keiner entgegen, noch nicht mal einer, der einen mit Emotes vollbläst oder mir eine unsinnige Verzauberung draufpackt. So verloren ist man im Reallife nie. Das heißt, Merle und ich haben ja heute versucht, die Schulsachen für unsere Große zu besorgen, was ja erst erfolgsversprechend aussah. Aber nicht das Schreiblernheft 0 von Pelikan und auch nicht das Schreiblernheft 2 mit den Häusern drauf. Die Fachverkäuferin bei Galeria-Kaufhof hat mitleidig gelächelt und uns dann mit einem Schulterzucken weggescheucht und in die Weite der Fußgängerzone Braunschweigs entlassen. Naiv, wie wir waren, haben wir es dann erstmal in einem echten Schreibwarenladen versucht, die aber nur echt prima Kugelschreiber verkaufen, aber keine Schreiblernhefte 0 oder 2, schon gar nicht mit Häusern drauf. Gut, dass Merle ein großes Paket mit dehydriertem Wasser und drei Pakete Pumpernickel mitgebracht hat, sonst wären wir verreckt. Aber zuguterletzt haben wir die beiden Dinger gefunden. Doch ich schweife ab.

Auf meiner Wanderung durch die Weiten des WOW-Kontinents bin ich dann doch noch einem „menschlichen“ Mitspieler begegnet. Dummerweise einem Ork, der theoretisch mein Feind ist. Ich krame schnell das Emote für „Lebe-lang-und-in-Frieden!“ raus, doch er ist schneller mit seinem „Bück-Dich-oder-ich- -Dich“-Emote (ich weiß seinen Level nicht mehr, aber er musste nicht allen Monstern in der Gegend ausweichen). Mit einem „Auf-Rücken-wälzen-und-unterwürfig-sein“-Emote kam ich tatsächlich ungeschoren davon. So starb ich also auf der ganzen Reise nur 43-Mal, nicht 44.

Nachdem ich eine Fahrzeugrennbahn in der Wüste gefunden habe, ich mich aber nicht vor einen Wagen werfen konnte, habe ich dann endlich meinen Anfangspunkt für die Flugstrecke gefunden, Gadgetzan. Den Endpunkt hatte ich Gott-sei-dank schon freigeschaltet, so dass meinem Flug nun nichts mehr im Wege stand.

Keine Sicherheitskontrollen, kein Check-In. Was für ne Schlamperei. So begann mein Flug nach Norden um 18:01 MESZ. Man kann übrigens nicht während des Fluges abspringen. Eine kurze Zeit konnte ich noch die zahlreichen Orte meines Dahinscheidens von oben sehen – es bleiben ausgebleichte Gebeine übrig, kennen wir das nicht alle? Dann ging ich mir erstmal einen Tee machen. Der war fertig, die Reise aber noch nicht. Dann ging ich zu meinen Kindern, und fragte sie, ob sie noch wüssten was „Lemuren“ wären. Die schauten sich gehetzt um und riefen beim Kinderschutzbund an.

Fliegen ist langweilig. Gut, man kann da oben sein Inventar super sortieren. Und Emotes machen (Aha, ich kann also auf einem Greif sitzend tanzen…). Und…äh…warten.

Um 18:16 war ich dann da. Viel lebensechter. Da kann man nicht mal eben so in einer Missi aushelfen. Gandalf konnte Frodo ja auch nicht in der Missi „Wetterspitze“ helfen, er war ja noch bei der Missi „Isengard“.

Tag 11
Es ist Samstagabend. Ich starte World of Warcraft.

Das ist der definitive und absolute Rekord. Warteschlangenposition 311, geschätzte Wartezeit 240 Minuten. Ja, lüg’ ich denn? So was muss Jack the Ripper auch gesehen haben, bevor er den Beruf des Massenmörders wählte.

Ich wechsele lieber mal wieder das Realm und erstelle mir einen neuen Charakter. Ich wähle mal etwas völlig anderes. Ich wähle Kuh.

Die Namenswahl ist diesmal schwieriger. So eine Kuh muss normalerweise „Horst“ heißen. Gibt’s nur schon. Leider auch in allen anderen Realms, in die ich reinkomme, ohne auf das Ausglühen der Sonne warten zu müssen. Aber „Ludger“ ist noch nicht vergeben.

Aber so richtig Lust habe ich dann doch nicht mehr. Ich lasse Ludger einmal tanzen, das hat Ludger nicht überlebt.

Ich wechsele noch einmal auf meinen Untoten und schreibe eine PN an Rurik, dass er sich an „Neuer Kumpel“ wenden solle für eine Gilde, die ihn nicht dauernd sterben lässt. Deutsch ist kein Muss, eher hinderlich.

Liebes Tagebuch, hiermit beende ich Dich. Fazit: Man kann in WOW viel schöner sterben, viel mehr Emotes machen und man kann mit WOW viel mehr Zeit verbringen als mit Guild Wars – sogar bevor das Spiel so richtig losgeht. Vorteil von Guild Wars ist, dass Männer auch mal Röcke anziehen dürfen, dass man Henchies mitnehmen darf, die einen nicht heilen, und dass man Rurik umkloppen darf.

Ich deinstalliere jetzt WOW, damit mein Terabyte-Cluster wieder frei wird. Dieser Urlaub ist erstmal vorbei. Meine neuen Emotes werde ich dann endlich bei der Arbeit zeigen können, und in meine Meetings kommt man nur per Warteschlange rein. Meiner Lütten habe ich Zöpfe geflochten und das Trampolin wieder aufgestellt, die Faszination, die sie für Vulkane entwickelt hat, unterstütze ich nicht weiter.
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon Shadownight » Mi 3. Aug 2011, 22:15

hehe klasse :D
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon Schorschi » Mi 3. Aug 2011, 22:35

mady my day.. bzw. Abend! :D :D :D
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon viashvaroth » Do 4. Aug 2011, 07:45

Eine Kuh muss ja eigentlich Horst heißen... klasse! xD

Es gibt also wirklich Emotes mit "fart" und "belch"? Das ist der ultimative Beweise, dass die Zielgruppe von WoW doch nur 12- bis 13-jährige sind.
Facebook- Ich weiß, aber ich wurde genötigt.^^
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon Propella » Do 4. Aug 2011, 08:01

lol, sehr geil :D
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Wenn du gedacht hast, dass Zwiebel das einzige Gemüse ist, das dich zum weinen bringt, hast du noch nie einen Kürbis in die Fresse bekommen.
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon In Obscuro » Do 4. Aug 2011, 13:26

Habe viel geschmunzelt. Schöner Schreibstil!
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon Freya Long » Do 4. Aug 2011, 16:19

viashvaroth hat geschrieben:Eine Kuh muss ja eigentlich Horst heißen... klasse! xD

Es gibt also wirklich Emotes mit "fart" und "belch"? Das ist der ultimative Beweise, dass die Zielgruppe von WoW doch nur 12- bis 13-jährige sind.


Öy.. xD
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Re: WOW-Tagebuch aus Sicht eines GW Spielers

Beitragvon Blizzard » Do 4. Aug 2011, 16:45

genialer Text

vor allem das dehydrierte Wasser <3
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